Das
hässliche junge Entlein
H.C. Andersens Märchen-Klassiker
Die Geschichte Eine Entenmutter brütet ahnungslos
ein Schwanenei mit aus. Das Küken wird Es überlebt den Winter. In den warmen Strahlen der Frühlingssonne, mit Hilfe einer fröhlichen Schwanenfrau und der Überzeugungskraft der Kinder, erkennt das "Entlein" zu seiner großen Freude, dass es zu einem schönen, jungen Schwan herangereift ist. Eine heitere, wie anrührende Inszenierung die Platz läßt für Gefühle, Träume und Phantasie. |
Thema
Das Gefühl,
alleingelassen, ausgeschlossen, ungeliebt
zu sein, ist eine menschliche Urerfahrung, die in
Andersens Figur des "Hässlichen jungen Entleins" ihre
Gestalt findet. Und so verfolgen Eltern wie Kinder die
abenteuerliche Lebensreise des kleinen Schwanen-
kükens gleichermaßen berührt und gespannt.
Hans Christian Andersen zog in jungen Jahren,
zunächst ungebildet, jedoch überdurchschnittlich
phantasiebegabt und intelligent, aus bettelarmen
Verhältnissen als "hässliches Entlein" ins Leben und
schaute 68-jährig vom Balkon auf seine für ihn
illuminierte Heimatstadt Odense, als neuer Ehren-
bürger im Herzen überglücklich.
Als einer der meistgereisten Europäer seiner Zeit
war er geachtet und beliebt bei Menschen vieler
Nationen, bei berühmten Künstlern wie auch an
Königshäusern.
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THEATER
MARIO / Duisburg - 0203 / 76 35 26 © 03/2003 - Aktualisiert 24.10.2006 |
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Liebe Theaterbesucherinnen und Besucher,
Niemand würde von Lehrern erwarten, in einer Klasse mit 120 Kindern von 2 - 10 Jahren zu unterrichten. (R. Schmidt) Auch Theaterleute brauchen realistische und zumutbare Arbeitsbedingungen, um allen Zuschauern schönes Theater zu bieten.
Bitte respektieren Sie deshalb die von mir angekündigte untere Altersgrenze von 4 Jahren. Alle Kinder ab diesem Alter werden sich freuen, die Geschichte vom "Hässlichen Entlein" uneingeschränkt genießen zu können.
Das Theaterstück lebt von stillen Momenten und enthält Szenen, die für Kleinkinder nicht geeignet sind.
Spielart
Auf einem Überseekoffer wird die Lebensreise des Ent-leins mit Tisch-
Flach- und Schattenfiguren gespielt.
Mit sparsamen Mitteln werden abwechslungsreiche, märchenhafte Bilder
geschaffen. Fließend wechselt
der Figurenspieler Mario Klimek, zwischen Erzähler-
und Schauspielrollen.
Ein einfühlsam auf die Zielgruppe abgestimmter Wechsel zwischen Humor
und Dramatik, sowie die von Kai Lein-weber komponierte ergreifende Musik,
öffnet die Herzen der Zuschauer, die gespannt dem Entlein durch die Höhen
und Tiefen seines Weges, bis zum fröhlichen
Ende folgen.
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Steckbrief Frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen |
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| Regieberatung | Alf Schwilden / Theater Punkt |
| Musik | Kai Leinweber, Oldenburg |
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Figuren, |
Mario Klimek |
Technik kurz
Die Inszenierung war überaus poetisch.
Die Bilder
- mit ausdrucksstarken Figuren und minimalistischen
Utensilien in Szene gesetzt - waren heiter und geistreich.
Mario Klimek untermalt das Geschehen mit
fetzigen Songs, schlüpft mit Haut und Haar, mit Körper und Sprache
regelrecht in seine Figuren hinein. Er setzt großartige Spannungmomente,
in denen auch spürbar wird, wie intensiv die Zuschauer die Geschichte
verfolgen. Zuweilen lassen sie ihren Emotionen freien Lauf, kommentieren,
geben Ratschläge. Dann wieder verhalten sie sich mucksmäuschenstill,
abwartend,
was als Nächstes geschieht.
Es dauert nicht lange und das häßliche
junge Entlein
ist bald Jedermanns Liebling . . .
Aufführung im LEIERKASTEN Dachau
Dr. Bärbel Floß / Münchner Merkur 13.10.2005
Es gibt viele Arten Märchen zu erzählen. Die von Mario Klimek, mit eigens komponierter Musik, Figuren und äußerst wandlungsfähiger Stimme ist eine der besten.
Die Zuschauer . . . folgten Klimek voll konzentriert. Sie litten mit, wenn das "Entlein" im Entenhof schlecht behandelt wurde, fühlten die Angst nach, als es allein durch die Welt watschelte und freuten sich, als aus dem grauen Federkleid eine schneeweiße Pracht wurde.
Für Kurzweil sorgte nicht nur die
witzige Erzählweise, sondern auch der Einsatz von Musik, je nach Szene
Swing oder Klezmer, sowie die Schattenspiele, die
dem Ende eine poetische Note gaben.
Aufführungen im Stadttheater Herford
Gunter Held / NEUE WESTFÄLISCHE 20.09.2005
. . . auf einem Koffer spielte er einfach überwältigend die Geschichte.
. . . der Schwan ist nun genauso glücklich wie die Kinder, die mit strahlenden Gesichtern die Vorstellung verlassen, obwohl sie die Geschichte am liebsten noch einmal gesehen hätten.
Beeindruckend war, dass die Kinder vollkommen auf das Stück konzentriert waren. Diese Konzentration machte aus, daß das Publikum von dem Zauber mitgerissen wurde. Begeisterung pur - nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei den grossen Zuschauern.
Hochheimer Zeitung 11.10.96
Mario Klimek verstand es vortrefflich, das Leben des dänischen Dichters auf kindgerechte Weise zu skizzieren . . .
Klimek kennt keine Eile, er nimmt sich die Zeit seine poetischen Bilder wirken zu lassen, kostet die spannende Stille gemeinsam mit seinem Publikum voll aus.
Das "Theater Mario" zeigte, wie Kindertheater sein muss. Hoffentlich ist es bald wieder in Flörsheim zu sehen.
Mainspitze 21.04.2005 / Andrea Remsperger
Mario Klimek hat das Märchen perfekt aufgeführt.
Da stimmte einfach alles. Vor allem auch der höchst mögliche Ausdruck
bei der Führung der Figuren.
Das Entscheidenste und wahrlich Vollkommene jedoch war die anschauliche Erzählart,
mit der Klimek das Entlein lebendig werden ließ. Seine lautmalerische
Sprache war absolut kindgemäß.
Rheinpfalz 12.11.98
Geschichte vom Anderssein - Viel Gefühl und Phantasie
. . . Eine mit Spannungsbögen gespiekte Handlung, die die Kinder bis zum Schluss konzentriert und begeistert mitverfolgen.
Fränkische Landeszeitung, Ansbach 23.4.96
Seine Zuschauer waren sichtlich beeindruckt. Aufmerksam lauschten sie der Geschichte, lachten und freuten sich mit dem kleinen Entlein und als es so einsam und verlassen durch die Welt irrte, rollte sogar hier und da eine kleine Träne.
Oberhessische Presse 14.6.97
Es war eher ein feinsinniges, fast schon stilles Figuren-theaterstück, das gestern im ausverkauften TiB die kleinen und großen Besucher bis zuletzt faszinierte.
Viernheimer Tageblatt 21.3.98
Mario Klimek gelang es durch seine professionelle Inszenierung, die Zuschauer von ersten bis zum letzten Augenblick zu faszinieren. Als der wohlverdiente Applaus erklang, zeigten sich die Lehrerinnen begeistert, wie aufmerksam und ruhig die Schüler wärend der Vorstellung geblieben waren - Indiz für die Begeisterung. Unterstüzt durch ein einfallsreiches Bühnenbild spielte Mario alle Charaktere, wobei er seine Stimme vom heiseren Flüstern, bis zum lauten Gekacker gekonnt und höchst amüsant verstellte.
Holzwickeder Anzeiger 11.9.98
Die musikalische Untermalung der Szenerie, die
anschau-
liche Erzählart und eine gekonnte Figurenführung sorgten
für Begeisterung - nicht nur bei den jüngsten Gästen. Klimek
schaffte es, den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten.
Flörsheimer Zeitung 28.04.2005